Ismakogie Christiane Röttger

 


Zu meiner Person :


Mein Name ist Christiane Röttger, 63 Jahre, ich bin verheiratet und habe 3 Kinder.
Nach meiner Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin arbeitete ich bis zur Kinderpause
etliche Jahre in der Forschung. Von 1990 bis 2015 war ich Bibliotheksangestellte, nun widme ich ganz der Ismakogie.
Über die Jahre beschäftigte ich mich lange mit Yoga und Meditation, Qigong, Atmung, Reflex-
zonenmassage und dergl. bis ich im Frühjahr 2002 durch einen Zeitungsartikel auf ISMAKOGIE aufmerksam wurde. Daraus ging hervor, dass viel mit den Füßen gearbeitet wird und man diese Methode gut in das Alltagsleben eingliedern kann. Den Alltag zum Üben nutzen, das gefiel mir, außerdem habe ich erblich vorbelastete Füße. Also besuchte ich meine erste „Schnupperstunde" – und bin seitdem der ISMAKOGIE „verfallen“!

Über drei Jahre nahm ich durchgehend bei verschiedenen LehrerInnen Unterricht. Ich war (und bin es noch) so überzeugt von dem Gewinn, den die ISMAKOGIE für jeden Menschen bringen kann, dass ich mich im November 2005 zur Lehrerausbildung entschloss, um sie im Mai 2007 mit einem Zertifikat zur Ismakogielehrerin abzuschließen. Seitdem unterrichte ich diese Methode.
Ende 2010 wurde ein Ismakogieverein gegründet, die Deutsche Ismakogie Gesellschaft e.V., ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verbreitung der Methode einsetzt. Seit 2013 führe ich den Vorsitz dieses Vereins und habe inzwischen die Berechtigung, die Aus- und Fortbildung von Ismakogie- lehrerInnen durchzuführen.


Was fasziniert mich an ISMAKOGIE?
Es sind die kleinen, meist unsichtbaren Bewegungen die keiner bemerkt, die aber ganz viel bewirken. Jede Alltagshandlung kann ich als "Übung" nutzen, d.h. ich habe Ismakogie sozusagen immer und überall dabei. Dass ich die Erfahrung gemacht habe, wie wichtig die Füße als Basis sind,  wie sie mich bei richtigem Einsatz und Gebrauch im wahrsten Sinne des Wortes unterstützen. Und wie gut es ihnen inzwischen geht, ich bin völlig schmerzfrei, obwohl ich schon in jungen Jahren ziemlich gepeinigt war.

Sitzen, stehen, gehen, arbeiten am Schreibtisch oder im Garten, Sport treiben, Treppe steigen, Hausarbeit verrichten, jede Freizeitgestaltung - alles lässt sich durch Ismakogie verbessern und erleichtern und wird nie langweilig!

Presseartikel (Auszug):                        (weitere Artikel)

Interessante Artikel zu Ismakogie, Rückengesundheit und Betrieblichem Gesundheitsmanagement finden Sie auch unter www.lebenslangeslernen.net/author/cr

Artikel Schrot & Korn 11-2015: Alles im Lot

 Fit und Vital mit Ismakogie 
(Lakritz-Magazin Sept./Okt. 2014)

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, etwas für Ihren Rücken und Ihre die Gelenke zu tun? Möchten Sie (wieder) beschwerdefrei gehen, stehen, sitzen? Dann kann die Methode ISMAKOGIE sie dabei unterstützen! Im Raum Darmstadt ist sozusagen das „Ballungszentrum“ der Ismakogie, hier hat der Verein „Deutsche Ismakogie Gesellschaft e.V.“ seinen Sitz, wie das Schulungszentrum, in dem Aus- und Fortbildungen für Ismakogielehrer stattfinden. Der Verein hat weiterhin Mitglieder über ganz Deutschland verteilt.
Ismakogie ist weder Sport noch Gymnastik, aber beides gelingt leichter, effektiver und vor allem gelenkschonender mit dieser Methode. Außerdem erleichtert es jede Art von Alltagsbewegungen, und das quasi nebenbei, denn Sie können es sofort anwenden. Der Vorteil: einmal erlernt, brauchen Sie keine Zeit extra investieren, Sie machen im Alltag einfach einiges anders. Bewegungen fallen leichter, die Ermüdungsgrenze sinkt, denn die Muskulatur wird ihrer Funktion entsprechend eingesetzt. Dadurch ist Ismakogie für jeden Menschen jeden Alters geeignet, präventiv wie auch bei bestehenden Beschwerden oder Einschränkungen.
Welchen Stellenwert die Methode hat, verdeutlicht die Förderung durch das
EU- Grundtvig-Projekt „Lebenslanges Lernen“. Beteiligt sind Deutschland, die Niederlande und Frankreich, Österreich unterstützt als „stiller Partner“.
„Warum hat mir das noch niemand gesagt?“ ist ein oft gehörter Ausspruch von KursteilnehmerInnen. Denn die wenigsten bemerken, dass viele ihrer Bewegungen eher ungünstig sind. Durch Ismakogie-Übungen wird die Körperwahrnehmung geschult, so dass richtige, d.h. ökonomische von Verschleiß verursachenden Bewegungen unterschieden werden können. Denn nur wer wahrnimmt, was er macht, kann es bewusst verändern!
Viele Übungen beginnen mit dem bewussten Bodenkontakt und dem aktiven Gebrauch der Füße. Darauf baut der anatomisch folgerichtige und natürliche Einsatz der Stütz- und Bewegungsmuskaulatur auf. Die Ermüdungsgrenze beim Gehen, Stehen und Sitzen sinkt deutlich. Die Beweglichkeit der Gelenke wird verbessert, es lösen sich Verspannungen und Blockaden, Muskulatur wird schonend gestärkt. Mit der Zeit stellt sich ein völlig neues Körpergefühl ein, das sich nicht nur auf die Körperhaltung, sondern auch auf die Psyche positiv auswirkt. Und dabei benötigen Sie keinerlei Hilfsmittel, keine besondere Kleidung, keinen geeigneten Raum. Sie können immer und überall „üben“.
In Kursen bei VHS, Sportvereinen, öffentlichen sowie kirchlichen Einrichtungen und in privaten Kursen können Sie diese Methode erlernen. Wir präsentieren uns auf Messen und Infoveranstaltungen, halten Vorträge, geben Einführungen und Fortbildungen. Im November findet ein Basisseminar zur Lehrerausbildung im Schulungszentrum statt.
Weiter Informationen erhalten Sie unter http://www.ismakogie-de.euund www.ismakogie-schulungszentrum.de

Ismakogie: Füße fit, Rücken fit
(Groß-Gerauer Echo vom 12.03.14) 

GROSS-GERAU. Bundesweit ist am Samstag (15.) "Tag der Rückengesundheit". Unter dem Motto "Tu’s für dich - täglich 15 Minuten Rückenfitness" stellen an diesem Tag auch Lehrer der Deutschen Ismakogie Gesellschaft ihre Methode vor. Dann heißt es "Füße fit, Rücken fit", teilt Christiane Röttger mit. Was beides miteinander zu tun hat, erfahren die Teilnehmer bei der Ismakogie - einer Haltungs- und Bewegungslehre, bei der von den Füßen ausgehend der gesamte Bewegungsapparat erfasst wird. Die Füße sind das Fundament der gesamten Haltung, schreibt Röttger. Sie spielen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden des Rückens. Ismakogie bewirke eine Kräftigung der gesamten Haltemuskulatur, entlaste die Bandscheiben, löse Verspannungen und Blockaden. Ismakogie sei für jedes Alter geeignet. Man brauche keine Hilfsmittel oder spezielle Kleidung, die Übungen lassen sich jederzeit in den Alltag einbinden. Information und Schnuppermöglichkeit bietet Christiane Röttger am 15. März von 10.30 bis 13 Uhr im Akazienweg 11 (Wallerstädten). Praktische Einführungen gibt es von 11 bis 11.30 Uhr und von 12 bis 12.30 Uhr.

Die Füße sind unser Fundament
(Darmstädter Echo vom 05.03.14)

Gesundheit - Ismakogie lehrt, den Körper richtig zu gebrauchen - Vorbeugen gegen Rückenerkrankungen

Von Klaus Honold

Rückenleiden zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten. Oft sind sie die Folge dauerhafter Fehlhaltungen. Die Ismakogie, eine Präventions- und Therapiemethode, kämpft dagegen an.
Dass man im Supermarkt grundsätzlich an der falschen Kasse steht, dagegen kann auch Christiane Röttger nichts ausrichten. Links und rechts flutscht es, doch in der eigenen Schlange schiebt man sich langsam voran. Und weiß bald nicht mehr, wie man sich noch aufrecht halten soll.
Genau das aber weiß Röttger, die Vorsitzende der Deutschen Ismakogie-Gesellschaft. "Wichtig ist, dass man gerade steht, mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Und dann beginnt, mit der Sohlenmuskulatur minimale Bewegungen auszuführen. Über die Muskelkette teilt sich das dem ganzen Körper mit." Die Erleichterung wird spürbar - und dann hat man die Warterei, im wahrsten Sinn, gut überstanden.
Krummer Rücken, schiefes Gesicht
Wenig Aufwand, große Wirkung: So lässt sich, folgt man Röttger, der Erfolg der Ismakogie beschreiben. Entwickelt wurde sie von der österreichischen Kosmetikerin Anne Seidel bereits in den sechziger Jahren. Ihr war aufgefallen, dass häufig, salopp gesagt, krummer Rücken und schiefes Gesicht zusammenkamen, dass sich in der Mimik Mängel der Haltung spiegelten. Diese Erkenntnisse vertiefte Seidel dann in einem Anatomiestudium. Ihr Kernsatz: "Die Füße sind unser Fundament."
Aus der Spanne zwischen der menschlichen Anatomie, wie sie sein sollte, und der Degeneration, die tatsächlich vorliegt, bezieht die Ismakogie ihre Inspiration. Sie will den Menschen mit einfachen Mitteln zu natürlichen Haltungs- und Bewegungsformen zurückführen. "Was um so notwendiger ist, als wir ja heute nicht mehr so leben, wie unser Körper gebaut ist; wir sitzen zu viel und falsch, wir leisten keine schwere körperliche Arbeit mehr", sagt Röttger.
Kinder, so erklärt die Expertin, nutzten ihren Körper zunächst noch seinen natürlichen Funktionen entsprechend. "Aber Kinder lernen durchs Nachahmen", klagt Röttger, "sie schauen sich ab, wie Mama und Papa sitzen, laufen, tragen - und so lernen sie in der Regel das Falsche."
Das Falsche aber ist eine Mischung aus Gewöhnung und Bequemlichkeit. Beides, davon ist Röttger überzeugt, lässt sich aufbrechen. Indem man sich anatomische Prinzipien ins Gedächtnis ruft, übt, die Gliedmaßen möglichst im rechten Winkel zueinander zu halten, zum Beispiel."
Es geht also weder um Gymnastik noch um Sport. Im Gegenteil. "Wen ich im Wald die Nordic-Walking-Gruppen sehe, würde ich manchmal am liebsten rufen: ,Lasst das doch lieber!‘", seufzt Röttger. Viele Läufer machten zu große Schritte, bewegten die Arme zuwenig. "So schadet man sich mehr."
Zweiundzwanzig Lehrer für Ismakogie gibt es in Deutschland; ihr Angebot - für jedes Alter geeignet - sind Kurse und Therapien. Einblick in dieses Angebot gibt es beim "Tag der Rückengesundheit" am 15. März (Samstag) im Seminarraum des Alicehospitals, wo Ismakogie-Lehrerin Michaela Kleine zwischen 10 und 11.30 Uhr sowie 12 und 13.30 Uhr erklärt, wie man den Körper vom Kopf auf die Füße stellt.



Aus Groß-Gerauer_Echo vom 27.1.2011 Solider Bodenkontakt Voraussetzung Gesundheit: SKG Wallerstädten bietet im Dorfzentrum einen Kurs in der Haltungs- und Bewegungslehre Ismakogie an WALLERSTÄDTEN.


Haltungsfrage: Für die richtige Körperstatik ist solider Bodenkontakt die Voraussetzung. Das vermittelt Christiane Röttger von der SKG Wallerstädten in ihrem Ismakogiekurs Foto: Dieter Gölzenleuchter

Viele Wege führen zu Gesundheit und Wohlbefinden, einer davon nennt sich Ismakogie. Christiane Röttger (56) bietet die Haltungs- und Bewegungslehre als Kurs bei der Sport- und Kulturgemeinde (SKG) Wallerstädten im Dorfzentrum an.

„Ismakogie setzt auf Bewusstmachung physiologischer Gesetzmäßigkeiten, löst Verspannungen und kräftigt die Muskulatur. Es geht nicht um Energiefluss im esoterischen Sinn, sondern um Schwingungsrhythmik der Muskeln und Tiefensensibilität“, erläutert die Kursleiterin. Minimalistische Bewegungen, ausgehend von den Füßen, führen zur „körpereigenen Ökonomie“ zurück, sagt sie: „Muskeln werden gestärkt, Gelenke einschließlich der Wirbelsäule entlastet und unterstützt.“
Kontakt

Christiane Röttger ist unter der Telefonnummer 06152 55416 zu erreichen.

13 Frauen sind am Montagabend dabei, zwei von ihnen zum ersten Mal. Siglinde Sieferlinger sagt: „Den Rücken spürt jeder ab einem bestimmten Alter. Ich habe von dem Kurs gelesen und will die Methode ausprobieren.“ Auch die ältere Brigitte Nolte schnuppert heute mal rein. „Mit Massagen und Akupunktur habe ich gegen Rückenbeschwerden gute Erfahrung gemacht. Hier soll es um bewusste Bewegung gehen, die man im Alltag durchführen kann. Ich bin gespannt“, sagt sie.

Beim Gespräch mit Teilnehmerinnen, die bereits „alte Hasen der Ismakogie“ sind und drei bis vier Kurse absolviert haben, erweist sich, dass es oft Beschwerden im Schulter- und Nacken- sowie Rückenbereich sind, die motivieren, schädigende Bewegungsmuster abzulegen.

Die Frauen sitzen in gerader Haltung auf der vorderen Kante der Stühle, die Füße stehen paral lel auf dem Boden, die Knie sind leicht geöffnet und die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln. „Setzen Sie Ihr Krönchen auf oder denken Sie sich einen Faden, der Sie von der Mitte des Kopfes nach oben zieht“, fordert die Ismakogielehrerin die Teilnehmer zur perfekten Haltung auf. „Solider Bodenkontakt der Füße ist Voraussetzung für die richtige Körperstatik“, erklärt sie.

Minimalistische Arbeit mit den Füßen steht im Zentrum der Ismakogie. „Unsere Füße tragen uns ein Leben lang und doch muten wir ihnen einiges zu, benutzen falsches Schuhwerk und vergessen, die Fußpunkte, die als Auflageflächen dienen, zu aktivieren“, sagt Röttger.

Die drei Fußpunkte des Großzeh- und Kleinzehgrundgelenks sowie des Fersenbeins werden massiert. „Aktivieren Sie die Fußpunkte am Außenrand“, sagt Röttger, geht reihum und gibt Hilfestellung. „Kleine, scheinbar geringe Bewegungen machen bewusst, welche Muskeln unser Körper hat. Man bewegt sich anders, man lebt anders, wenn man um die Muskelkette weiß, die von den Füßen aufwärts bis in die Gelenke führt“, sagt sie. Dass die Fußarbeit der Ismakogie nichts mit der energetischen Fußreflexionsmassage zu tun hat, wird bei den muskulären Übungen deutlich, die folgen.

In ihren gestrickten, bunten Socken heben die Frauen die Zehen, spreizen sie und „legen sie behutsam nieder“, wie Röttger anweist. Der Muskelzug wird von unten nach oben durch den Körper aktiviert. Was einfach aussieht, braucht Konzentration. „Fühlen Sie sich in Ihre Füße hinein“, sagt Röttger. Der „Vorfuß“ wird gehoben, die Ferse bleibt aufgesetzt.

„Ich habe viele Jahre Wirbelsäulengymnastik gemacht, vor fünf Jahren bin ich zum Kurs von Christiane Röttger gestoßen“, erzählt Gertraud Conrad. Ihr helfen die konzentrierten Übungen sehr, sagt sie. „Kleine Übungen, große Wirkungen. Man kann sie jederzeit im Alltag durchführen.“ Sie hebt und senkt die Zehen in den wollenen Socken und schmunzelt: „Ich bin mit 76 Jahren die Älteste hier.“

Dass keine Männer teilnehmen, sei schade, meinen manche Frauen. „Sie tun sich halt schwerer mit so was“, heißt es. Auch Marion Kern gehört zu denen, die Ismakogie schon länger betreiben: „Es ist ein gutes Körpergefühl. Du bewegst dich bewusster“, sagt sie. Ihre aufrechte Körperhaltung und der feste Stand der Füße wirken vollkommen entspannt.